01.09.2014

Regen auf Bestellung, Gießen – laut Programm

01.09.14 / AGROINFO

Die Gemüseplantagen des Landwirtschaftsbetriebes sind heute üppig. Hier wurde so gut wie die beste Ernte von Tomaten, Zwiebeln, Gurkengewächse unter den Landwirtschaftsbetriebes des Kreises Ikrjaninski Gebiet Astrachan eingebracht. Zu einer höheren Fruchtbarkeit der Felder hat die Beregnungsmaschine AGROMASCH – Primus beigetragen.

DAS ACKERFELD IST GROßZÜGIGER GEWORDEN

159.jpgDie Maschine wurde im vergangenen Mai von einem Serviceteam montiert, eingestellt und in Betrieb genommen, das sich auch aus Spezialisten von „Agromaschholding“ und des Traktorwerkes Volgograd zusammensetzt, das die Maschine hergestellt hat. Dieselben Spezialisten haben im Laufe des ganzen Sommers die Leistungen erbracht, die von den Gewährleistungsverpflichtungen und dem planmäßigen technischen Reglement vorgesehen sind.

- Die Berieselungssaison wurde erfolgreich abgeschlossen, so der Projektleiter Berieselungsanlagen von „Agromaschholding“ Wladimir Barabanow. – Alles ist nach dem Plan gegangen.

- Es wäre eine Sünde gewesen, solch eine Beregnungsmaschine nicht zu haben, — gesteht der Generaldirektor der ZAO „SHP „Sedlistoje“ Valeri Parfenov an. – Unser Betrieb arbeitet gern, Wasserbecken gibt es, wie gesagt, bis Oberkante Unterlippe. Auf dem Feld wird AGROMASCH – Primus zwischen den Anschlußpunkten von einem Radtraktor transportiert, der auch die Pumpe für die Beregnungsmaschine antreibt. Sie kann auch mit einer Dieselpumpe oder einer anderen Pumpe betrieben werden. Das Aggregat wird nur von einem Bediener bedient. Wir pflanzen auch verschiedene Feldfrüchte an. AGROMASCH – Primus wurde für das Begießen von 24 Hektar Tomaten und Zwiebeln sowie fünfzig Hektar Mais, Sorgho, Gurkengewächse eingesetzt. In der Zukunft wollen wir die Größe der zu berieselnden Flächen auf 500 Hektar vergrößern.

159_1.jpgIn „Sedlistoje“ hat sich die Erfahrung der besten Landwirtschaftsbetriebe bewährt: künstliches Begießen ermöglicht die zwei- bis dreifache Erhöhung des Ernteertrages je nach Art der Kultur. Das muß man nicht nur der Beregnungsmaschine selbst lassen, die in einer Stunde von 20 bis 100 Kubikmeter Wasser in den Regen verwandeln, von einer Stelle aus bis zu 5 Hektar bearbeiten kann. Und die Bediener der Berieselungsanlage, Agronomen des Landwirtschaftsbetriebes sind auch tüchtig. Vor Inbetriebnahme der Beregnungsmaschine hat Wladimir Barabanow sie schnell geschult. Er hat, wie gesagt, mit Worten und Taten gezeigt, wie die Computersteuerung des Aggregates zu programmieren ist, wie der Satz Aufsätze für die Düse zu verwenden ist, um Bodenüberfeuchtung zu vermeiden, hat über die Wartungsbesonderheiten aufgeklärt, u.s.w. Und die Ackerbauer haben die Möglichkeit bekommen, jederzeit unter Berücksichtigung der agrotechnischen Anforderungen im wahren Sinne des Wortes künstlichen Regen beliebigen Sättigungsgrades: Erfrischungs-, Vegetations-, Düngungsregen, Erwärmungs-, Befeuchtungs-, Regen für die Bildung von Feuchtereserven und sogar Provokationsregen zu bestellen.

- Obwohl AGROMASCH – Primus – ein ziemlich neues Produkt der Unternehmen des Konzerns „Traktorwerke“ ist, konnte es sich in verschiedenen Regionen bewähren, so der Vertriebsleiter der Firma „Agromaschholding“ Alexander Schtschegolew. Ein vergleichbares Aggregat wurde in diesem Jahr im Swerdlowski Gebiet erfolgreich in Betrieb genommen. Auf der Messe „Solotaja Niwa (Goldenes Ackerfeld) – 2014“, die in der Region Krasnodar stattgefunden hat, wollten drei Agrofirmen diese Maschine kaufen. Fast auf jeder Messeveranstaltung, an der unsere Firma teilnimmt, melden sich neue Interessenten, die Berieselungsanlagen auf ihren Feldern haben wollen.

GIEßANLAGEN HABEN PRIORITÄT

Seit vor kurzem ist die Promotion von Berieselungsanlagen für „Agromaschholding“ neben dem Verkauf von Traktoren, Mähdreschern, Bodenbearbeitungsmaschinen und kommunalen Maschinen zu einem der Prioritätsfelder geworden. Und das Angebot an Maschinen wird dabei erweitert.

Vor kurzem wurden im Traktorwerk Volgograd die ersten Muster der Berieselungsanlage AGROMASCH – Niagara zusammengebaut. Sie war von der Engineeringfachfirma OOO „Mikont“ entwickelt worden, die zum Konzern „Traktorwerke“ gehört.

Der Zeitschrift „AGROMASCH“ hat der Leiter der Geschäftsstelle von „Mikont“ in Volgograd Ivan Glaskow folgendes berichtet:
- Im August 2013 begann eine Gruppe aus drei Konstrukteuren, die vor kurzem ihre Hochschulen absolviert hatten, mit der Entwicklung neuer Berieselungsanlagen. Junger Übermut und Kreativitätslust verursachten eine schnelle Aufgabenlösung. Der Konstrukteur Andrej Geraschtschenko arbeitete, zum Beispiel, nicht nur an Zeichnungen, er ging in die Halle und ließ sich in den Produktionsvorgang involvieren. Mit dem Meister des Bereiches, in dem die Beregnungsmaschine produziert wird, Sergej Uljanow, fanden die Konstrukteure die gemeinsame Sprache. Die Konstrukteure und Produktionsleute arbeiteten so zielgerichtet, hingebungsvoll und eingespielt, dass die Berieselungsanlage bereits nach fünf Monaten, zum Silvester nicht nur in Zeichnungen, sondern bereits in einen Prototyp umgesetzt wurde!

Die mobile, dynamische Tätigkeit der Bahnbrechergruppe wurde von der Geschäftsleitung des Konzerns und des Traktorwerkes Volgograd auf verschiedene Art unterstützt. An der schnellsten Entwicklung von AGROMASCH – Niagara war auch die OOO „Agromaschholding“ interessiert.

ELEKTRONIK FÜR EISEN

Als der sozusagen mechanische Teil der Neuheit fertig war, war die Frage bezüglich des elektronischen Steuerblocks offen, der für die Maschinensteuerung bestimmt ist, das Eisen brauchte das „Gehirn“.

Die Leitung des Konzerns „Traktorwerke“ beschloss, das intellektuelle Potential der Mitarbeiter der Firma zu realisieren. Und Fachleute aus NII Stali, das auch zum Konzern gehört, vertreten durch die Konstrukteure Jewgenija Kalinina, Andrej Gorlow sind der Aufgabe gewachsen.

Jetzt wird das elektronische Steuergerät BROS-1 im Laufe des Versuchsbetriebs der Berieselungsanlage getestet. Was regelt es, was steuert es? Jetzt kommt Ivan Glaskov wieder zu Wort:

- Die Aufwicklungskraft am Gießanfang und –ende ist unterschiedlich, und die Stativgeschwindigkeit soll wie vorgegeben und constant bleiben. Sonst ist das Gießen nicht präzise und ungleichmäßig. Gerade dieser Prozess wird vom Steuergerät kontrolliert. Es schützt auch gegen einen Wasserschlag. Das Steuergerät wird von einer 12V Gel-Batterie betrieben und von einem Sonnenpaneel aufgeladen, mit dem die Beregnungsmaschine bestückt ist. Das Steuergerät hat eine (Zeit)uhr, um den Gießanfang, falls erforderlich, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Es ist auch eine Funktion der Regelung der zusätzlichen Norm am Gießanfang und –ende vorhanden, wenn das Stativ nicht sofort die Bewegung beginnt, und bei der vollständigen Abwicklung des Rohres am Gießende die Wasserzuführung nicht sofort gestoppt wird. Also es ist technischer und agronomischer Schutz vorgesehen.

Das neue Produkt wird in der Maschinenteststation Povolzhje und auf dem privaten Bauernhof von Sergej Vlassov in der Siedlung Besentschuk Gebiet Samara getestet. Im Laufe des Betriebes werden die Maschinen unter Berücksichtigung agronomischen Werte approbiert sowie auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften geprüft. Die vorläufige Bewertung der Benutzer der neuen Berieselungsanlage ist gut ausgefallen, ihrer Meinung nach steht AGROMASCH – Niagara in ihren Betriebswerten den ausländischen Analogen nicht nach. Der Farmer Sergej Vlassov hat zumindest importierte Beregnungsanlagen. Und im Vergleich zu ihnen stehen unsere Maschinen in nichts nach.

Die Ergänzung der Produktpalette um ein weiteres Modell der Beregnungsmaschine, die vom Konzern „Traktorwerke“ produziert wird, flößt sowohl Landmaschinenbauern als auch Agrariern Hoffnung ein. Im Gegensatz zu breitschneidenden Maschinen, die für Felder mit geometrisch richtiger Planung bestimmt ist, hat AGROMASCH – Niagara ein bißchen andere Zweckbestimmung. Die neue Maschine wird am effizientesten auf Feldern mit komplizierter Gestaltung, in kleinen Haushalten eingesetzt, wo die Ackerfeldgröße nicht in Hunderte, sondern in Dutzende Hektar geht.

Afrikan SOLOWJEW

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